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Betriebliche Inklusion

Die Initiierung eines Kindergartens in Rosenheim (2002), eines integrativen Schulprojekt in Rohrdorf (2005), die Gründung einer inklusiven Schule in Oberaudorf (2013) und eines ambulanten Dienstes (2015) – das alles waren Meilensteine in unserer Vereinsgeschichte. Die Herausforderungen sind mit den Kindern gewachsen, so dass seit September 2019 der Weg weiter geht mit einem von Aktion Mensch geförderten Dienst zur betrieblichen Inklusion.

  • Wie geht es weiter nach der Schule?
  • Wie finde ich einen Ausbildungsplatz oder einen Arbeitsplatz? Gibt es funktionierende Alternativen zu einer Werkstatt für Menschen Behinderung?
  • Welche Möglichkeiten habe ich, wenn ich nicht „werkstattfähig“ bin?
  • Wer kann mich unterstützen?

 

Das sind Fragen, die sich junge Menschen und ihre Eltern zum Ende der Schulzeit stellen. Aber auch Menschen mit Behinderung, die bereits auf dem 2. Arbeitsmarkt oder in einer Förderstätte beschäftigt sind, suchen nach Alternativen. Oft ist es für sie noch schwieriger als für Schulabgänger, einen neuen Start in ein Arbeitsleben außerhalb der großen Behinderteneinrichtungen zu wagen.

Für wen sind wir da?
·      Menschen mit Behinderung auf dem Weg von der Schule in den Beruf
·      Menschen mit Werkstattberechtigung, die nicht oder nicht mehr in einer Werkstatt arbeiten wollen
·      Menschen, die einen anderen Weg als die Förderstätte suchen
·      Menschen, die auch ohne diagnostizierte Behinderung Schwierigkeiten haben, einen Platz auf dem ersten Arbeitsmarkt zu finden
 
Was sind die Grundlagen?
UN Behindertenrechtskonvention
Bundesteilhabegesetz (BTHG)
Sozialgesetzbücher (SGB)
 
Wie sieht die Praxis aus?
Mit dem Verlassen der Schule und dem Ende der Berufsschulpflicht endet die institutionelle Versorgung von Menschen mit Behinderung, die ein inklusives Umfeld wünschen. Das BTHG eröffnet neue Möglichkeiten, was die Zahl der Optionen erhöht, oft aber auch die Unsicherheit. Theoretisch gibt es viele Möglichkeiten für Menschen mit Behinderung, auch auf dem ersten Arbeitsmarkt –  praktisch sind noch sehr viele Hürden zu überwinden.
 
Es gibt Beratungen durch Arbeitsagenturen und IFD (Integrationsfachdienste). Aber häufig wollen Familien eigene Lösungen finden und scheuen aus verschiedenen Gründen den Weg zu diesen Institutionen. Es erfordert Mut, Kraft und Ausdauer, sich über Empfehlungen hinwegzusetzen, die bewährte Wege in große Behinderteneinrichtungen als die sichersten und einzig möglichen weisen.
 
Was machen wir konkret?
In dem neuen Projekt erweitert FortSchritt Rosenheim e.V. sein bestehendes regionales Netzwerk gezielt um Menschen und Institutionen, die Arbeitsplätze bieten oder vermitteln. Bereits nach wenigen Monaten gibt es enge Kontakte zur Arbeitsagentur als wichtigstem Akteur, zum IFD, diversen weiterführenden Schulen, aber auch zur IHK und Arbeitgebern. Durch unsere Neutralität und den direkten Kontakt zu unseren Vereinsmitgliedern, ihren Familien, Nachbarn, Mitschülern, Kollegen und Bekannten sind wir nahe dran an den Menschen mit Behinderung und ihren Bedürfnissen. Die meisten von uns haben eigene Erfahrungen aus der Familie. Durch diese persönliche Nähe und unser ständig wachsendes Netzwerkwissen ergeben sich zuverlässige und vertrauensvolle Kontakte.
 
Wir beraten jeden individuell. Der erste Schritt ist oft Ermutigung, eigene Wünsche zu erkennen und zuzulassen. Bei Bedarf führen wir eine „Persönliche Zukunfstplanung“ durch. Dann geben wir eine Übersicht über die persönlichen Möglichkeiten und begleiten so lange, wie es gebraucht und gewünscht ist. Dabei ist für jeden etwas anderes gut und richtig, es ergibt sich für jeden Einzelnen ein persönlicher Weg. Das Kennenlernen der Menschen und ihrer jeweiligen individuellen Situation ist entscheidend. Das kostet Zeit – diese Zeit können wir uns nehmen.
 
Wir sind keine Einrichtung, aber mehr als eine Beratungsstelle. Wir helfen bei Pilot- und Modellprojekten und unterstützen nicht nur Arbeitssuchende, sondern auch innovative Arbeitgeber. Wir kooperieren mit Initiativen, Menschen und Vereinen mit neuen Ideen. Wer auf diesem Gebiet erfolgreich sein will, muss Lücken suchen. Wir sind Lückenfinder und Mutmacher. 

Brauchen Sie Unterstützung? Melden Sie sich gerne bei uns!

Stand: August 2020
 
Kontakt:
Projekt Betriebliche Inklusion (Gefördert von Aktion Mensch)
Sabine Senfter
sabine.senfter@fortschritt-rosenheim.de
Tel. 08033-30 41 72,  0160-9235 5820

 

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